5 einfache Wege, um dich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren

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Müllsammeln geht überall – auch am Strand; Foto: Lorraine Wenzel

1. Februar 2021: Du möchtest dich für den Klimaschutz einsetzen, aber hast keine Zeit, um bei einer Umweltschutzorganisation mitzuarbeiten? Wir zeigen dir 5 einfache Wege, um dich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren, ohne dafür viel Aufwand betreiben zu müssen.

1.    Geh wählen für den Klimaschutz!

Du hast eine Stimme. Nutze sie! Wähle die Parteien, die sich aktiv für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Natürlich zählen die Handlungen und Aktionen jeder und jedes einzelnen, aber ohne stützenden politische Entscheidungen können wir der Klimakrise nicht entgegentreten.

2.    Nicht dein Müll, aber dein Planet

Wann immer du unterwegs bist und Müll auf der Straße, im Wald oder am Strand liegen siehst, hebe ihn auf und wirf ihn ordnungsgemäß weg. Besonders Plastik sollte nicht in unserer Umwelt liegen. Kunststoffe brauchen bis zu 450 Jahre, um zu verrotten und zerfallen in dieser Zeit zu Mikroplastikteilchen, die dann in den Gewässern landen. Dort werden sie von Fischen gegessen und landen so wieder auf unseren Tellern und schließlich in unseren Mägen.

Wenn dir das sammeln allein unangenehm ist, schließ dich Müllsammelaktionen an. Hier wird gemeinsam ein bestimmter Abschnitt in der Natur vom Abfall befreit. Zusammen macht das Müllsammeln auch gleich noch mehr Spaß!

3.    Weg von der Individualmobilität

Wenn du öfter mal die Öffis statt dem Auto nimmst oder sogar das Rad, ist das ein kleiner Schritt mit ganz großer Wirkung: Die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs sind im EU-Vergleich in Österreich nämlich am dritthöchsten, schreibt der Verkehrs Club Österreich. Steigt man als Berufspendler*in auf das Rad um, spart man bei einer Strecke von 5 km 310 kg CO2-Emissionen pro Jahr. Wer trotz Öffis und Fahrrad manchmal ein Auto braucht, sollte, wenn möglich, auf Car-Sharing Angebote zurückgreifen. Auch Fahrgemeinschaften sind eine sinnvolle Alternative.

4.    Deine Unterschrift zählt

Ob sich mit  Online-Petitionen direkt etwas erreichen lässt, ist oft nicht messbar. Was aber klar ist: Mit Online-Petitionen, die von vielen Menschen unterschrieben werden, lässt ich Druck aufbauen und öffentlicher Druck ist oft das wichtigste, um klima- und umwelschutzrelevante Thematiken auf die Agenda von Wirtschaft, Handel und Politik zu bringen. Das Beste? Eine Online Petition zu unterschreiben kostet dich genau zwei Minuten. Wichtig dabei ist, dass die Petition einen klaren Adressaten hat, sonst verläuft sie ins Leere.

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Baumpatenschaften kann jeder übernehmen; Foto: Lorraine Wenzel

5. Übernimm eine Baumpatenschaft

Bäume nehmen CO2 auf und binden das Treibhausgas. Desto mehr Bäume es gibt, desto mehr CO2 kann gebunden und so die Erderhitzung eingedämmt werden. Darauf basiert auch das Prinzip der Baumpatenschaft. Diese gibt es nicht nur online, sondern oft auch in deiner Stadt oder Gemeinde.

Wenn du eine online Baumpatenschaft übernimmst, finanzierst du zum Beispiel  Bäume für Kleinbauern. Der Anbieter Treedom gibt dir die Möglichkeit für die Pflege der Bäume in den ersten Jahren aufzukommen. So unterstützt du nicht nur die Begrünung der Erde, sondern auch kleine agroforstwirtschaftliche Projekte in verschiedenen Regionen der Welt.

Du kannst oft auch  direkt in deiner Gemeinde oder deiner Stadt eine Baumpatenschaft übernehmen. Hier finanzierst du den Baum und bist zuständig für seine Pflege. So begrünst du nicht nur deinen Wohnort und sorgst für CO2-Einsparungen,  sondern kühlst auch gleich noch deine Heimat ab.

Lorraine Wenzel ist Geschäftsführerin von Zero Waste Austria. Außerdem gibt sie auf ihrem Blog tagessuppe.at Tipps für ein umweltbewusstes, möglichst müllfreies Leben. Bei Vorträgen und Veranstaltungen teilt sie ihre Erfahrungen rund um den Zero Waste-Lebensstil und die Arbeit des Vereins.