Unser Wärmeprodukt

Der Umbau des Energiesystems hin zu einer ausschließlichen Nutzung erneuerbarer Energiequellen bis zum Jahr 2030 ist erklärtes Ziel der oekostrom AG. Dazu müssen im Bereich Raumwärme und Warmwasser in Österreich rund 100 Petajoule (PJ) Öl und Gas ersetzt werden – die Konzepte dafür stecken noch in den Kinderschuhen.

Die oekostrom AG ist der erste Energieversorger in Österreich, der mit seinem Wärmeprodukt gas future die innovative Windgastechnologie fördert und darüber hinaus seinen Kunden bis zu 100 % Biogasanteil anbietet. Pro Vertragsabschluss unterstützen wir jährlich Maßnahmen zum Ausbau der Windgastechnologie mit EUR 18 (brutto).  Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir einen Beitrag leisten, eine langfristige Umstellung der Wärmeerzeugung in den Städten von fossilem Erdgas hin zu sauberem Wasserstoff zu erreichen und mit der Beimengung von Biogas einen unmittelbaren Umweltnutzen zu schaffen.

Woher kommt unser Gas?

Den Biogas-Anteil für gas future beziehen wir von zwei Biogas-Anlagen in Salzburg und einer Biogas-Anlage in Vorarlberg.

Mit der Biogas-Anlage „Biogas Zemka“ ging 2014 ein besonderes Projekt in Betrieb, das Rest- und Abfallstoffe aus der Region zur Produktion von Energie verwendet. Die Anlage „Graskraft“ in Reitbach erzeugt aus Wiesengras (nachwachsender Rohstoff) wertvolles Biogas mit großen ökologischen Vorteilen. Zusätzliches Biogas beziehen wir aus der Biogas-Einspeiseanlage der Firma 11er aus Frastanz in Vorarlberg. Die Firma 11er ist ein moderner, österreichischer Familienbetrieb und DER Kartoffelspezialist für Pommes, Kroketten bis hin zu Rösti und anderen Kreationen rund um die Kartoffel. Bei den verschiedenen Verarbeitungsschritten fallen organische Reststoffe wie Schälbrei, Sortierreste, herausgelöste Stärke, Altöle und Produktionsausschuss an. Diese biogenen Reststoffe aus der Produktion werden zu Biogas verarbeitet.

Das Erdgas für das Produkt gas future stammt zu 100 Prozent aus Quellen in Österreich. Sie können mit Ihrer Entscheidung für ein Produkt aus Österreich bewusst ein Zeichen gegen Tiefsee- und Arktisbohrungen und andere unkonventionelle Fördermethoden wie Fracking im Wattenmeer setzen.

warum gas future?
Für eine ökologisch
sinnvolle Lösung.

Mit der Förderung der Windgastechnologie und der Beimengung von Biogas beteiligen wir uns an der schrittweisen Substitution der fossilen Wärmeversorgung durch erneuerbare Energie.

Für mehr Transparenz
am Gasmarkt.

Die Gasherkunft soll in Zukunft – ähnlich wie beim Strom – transparent gestaltet und dem Kunden damit die Entscheidung für einen Gasanbieter erleichtert werden.



Für Strom und Gas
aus einer Hand.

Zukunftsfähige Energieversorgung wird jetzt noch einfacher – mit der oekostrom AG-Paketlösung für Strom und Wärme aus Österreich.

Die Lösung des globalen Energieproblems ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wir nehmen sie an. Gemeinsam mit Ihnen.

der förderbeitrag

gas future-Kunden tragen jährlich mit EUR 18 (brutto) zu einer direkten und transparenten Förderung der Windgastechnologie bei. So können folgende zentrale Fragestellungen und Maßnahmen behandelt werden:

Kurzfristig
  • Untersuchung der Umweltauswirkungen in Abhängigkeit der Gasherkunft / Quelle
  • Initiative für ein Herkunftsnachweissystem für Gas
Mittelfristig
  • Mitwirkung bei Windgasprojekten mit Fokus auf die Abnahme von Wasserstoff
  • Aktives Eintreten für die Windgastechnologie und mehr Transparenz am Gasmarkt
Langfristig
  • Beimischung von erneuerbarem Wasserstoff und damit schrittweise Substitution von konventionellem Erdgas

Damit kann uns mittel- bis langfristig eine Veränderung des Energiesystems gelingen, und wir machen uns auch im Bereich Wärme gemeinsam auf den Weg in eine erneuerbare Energiezukunft.

windgas - ein Baustein der Energiezukunft

Windgas ist ein ökologisch wertvolles Gas, das aus erneuerbaren Energiequellen, insbesondere Wind und Wasser, gewonnen wird.

Erneuerbarer Wasserstoff aus der Windgastechnologie kann ein wichtiger Baustein zur Umstellung der Wärmeversorgung in der Stadt sein. Aus diesem Grund setzen wir schon jetzt auf die Förderung dieser zukunftsfähigen Technologie.

Doch was steckt genau dahinter? Überschüssiger Windstrom wird genutzt, um den chemischen Prozess der „Elektrolyse“ auszulösen, bei dem Wasser in seine Grundstoffe – Wasserstoff und Sauerstoff – aufgespalten wird. Der Wasserstoff wird in das bestehende Erdgasnetz eingespeist und so in Ihren Haushalt transportiert. Durch die Nutzung der vorhandenen Erdgasnetze und -speicher kann so überschüssiger Windstrom saisonal gespeichert werden.

  • Erzeugung von Strom aus Windenergie
  • Einspeisung ins Stromnetz
  • Nutzung von überschüssigem Strom zur Elektrolyse
    (Sauerstoff + Wasserstoff)
  • Wasserstoff wird ins Gasnetz eingespeist
  • H2 angereichertes Erdgas wird zur Stromerzeugung, zum Heizen und als Kraftstoff verwendet
  • FAQ
    Wärme

    Hier finden Sie die Antworten zu Ihren Fragen zum Thema Wärme.

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häufig gestellte fragen

Was ist Windgas oder Power-to-Gas? aufklappen zuklappen

Windgas oder Power-to-Gas ist eine Technologie, bei der aus Strom Methan hergestellt wird – also regeneratives Erdgas. Mittels Elektrolyse spaltet der Strom das Wasser zunächst in Wasserstoff und Sauerstoff. Der Wasserstoff wird dann unter Zugabe von CO2 zu Methan –auch Methanisierung genannt. Der Begriff „Windgas” wird dann verwendet, wenn der dabei verwendete Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Die oekostrom AG bietet derzeit das Gasprodukt gas future für Privatkunden und Gewerbekunden mit einem Förderbeitrag für die Windgastechnologie an – in jeweils drei Varianten mit 10 %, 20 % und 100 % Biogasanteil.

Warum ist es sinnvoll aus Ökostrom Windgas zu erzeugen? aufklappen zuklappen

Erneuerbare Energien werden nicht immer produziert wenn sie gebraucht werden, sondern wenn die Bedingungen günstig sind – beispielsweise Sonnenschein oder Wind. Strom, der ins Stromnetz eingespeist, aber nicht verwendet wird, überlastet die Netze. Er muss daher gespeichert werden. Die Möglichkeit große Strommengen zu speichern existiert derzeit aber nicht.

In Österreich haben wir jedoch ein sehr gut ausgebautes Erdgasnetz, welches große Mengen an grünem Wasserstoff aufnehmen kann. Durch die Methanisierung (Umwandlung von Ökostrom zu Methan) kann dieses ins Erdgasnetz eingespeist und gespeichert werden.

Kann ich Windgas bereits nutzen? aufklappen zuklappen

Derzeit gibt es in Österreich einige Pilotanlagen die Ökostrom in Windgas umwandeln und ins Netz einspeisen. Dabei wurden verschiedene Markthemmnisse (fehlende Regelungen und fehlende Gesetzgebung) identifiziert, die in einem ersten Schritt noch abgebaut werden müssen. Direkt für den Endkunden nutzbar ist Windgas daher noch nicht.

Mit dem Umstieg auf eines der gas future-Tarife der oekostrom AG tragen sie jährlich mit EUR 18 (brutto) zu einer direkten und transparenten Förderung der Windgastechnologie bei. Langfristiges Ziel ist die Beimischung von erneuerbarem Wasserstoff und die damit verbundene schrittweise Substitution von konventionellem Erdgas.

Der Wechsel zu einem Wärmeprodukt der oekostrom AG ist ganz einfach. Füllen sie einfach das Online-Wechselformular unter wechseln.oekostrom.at aus.

Welche gas future Wärmeprodukte bietet die oekostrom AG? aufklappen zuklappen

Die oekostrom AG ist der erste Energieversorger in Österreich, der aktuell das Gasprodukt gas future mit einem Förderbeitrag für die Windgastechnologie in jeweils drei Varianten mit 10 %, 20 % und 100 % Biogasanteil für Privatkunden und Gewerbekunden anbietet.

Sämtliche Wärmeprodukte der oekostrom AG sind 100 % aus Österreich, 100 % frackingfrei und bieten durch die Beimengung von Biogas einen unmittelbaren Umweltnutzen.