Augen auf bei der Wahl des Stromversorgers

Mitte Jänner wurden die Bestbieter der jährlichen Aktion „Energiekosten-Stop“ des VKI veröffentlicht, zu der sich 44.000 österreichische Haushalte angemeldet haben.

Das Bestbieter-Produkt im Bereich Ökostrom erfüllt zwar die Kriterien Grünstrom aus Österreich – leider hat sich aber ein Anbieter durchgesetzt, der eine österreichische Tochter-Firma eines deutschen Energie-Händlers ist, der ein reines Atomstrom-Produkt anbietet.

Lesen Sie dazu die Presseinformation von GLOBAL 2000.

Mehr Transparenz bei der Stromkennzeichnung für Konzerne
Angesichts der Diskussion um den Bestbieter der VKI-Aktion stellt die oekostrom AG einmal mehr die Forderung nach mehr Transparenz bei der Stromkennzeichnung. Diese ermöglicht Konsumenten die Stromzusammensetzung ihres jeweiligen Anbieters nachzuvollziehen und damit eine mündige Kaufentscheidung zu treffen. Betrachtet wird dabei aber lediglich der Strommix des jeweiligen Anbieters, nicht aber die Konzernstruktur, die dahinter steht. „Es gibt Lieferanten, die den Strom nach dem Motto ‚die saubere Energie für die Haushalte und die dreckige für die Industrie‘ verteilen“, führt Lukas Stühlinger aus. Dafür werden in der Regel Tochtergesellschaften gegründet und der saubere Strom dann in diese Gesellschaften verschoben. Der schmutzige Strom bleibt in der Muttergesellschaft.

„Im Sinne der Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber den Konsumenten setzen wir uns auch weiterhin für eine Stromkennzeichnung für verbundene Unternehmen, also für Konzerne, ein. Denn das ‘Green-washing’ durch die Energiekonzerne muss endlich ein Ende haben“, so Stühlinger.

100 Prozent erneuerbare Energie aus Österreich bei der oekostrom AG
Die oekostrom AG bezieht den Strom für ihre Kunden ausschließlich aus eigenen Kraftwerken und von unabhängigen österreichischen Ökostrom-Produzenten aus Windparks, Biomasseanlagen und Wasserkraftwerken sowie von mittlerweile mehr als 1.000 Photovoltaikanlagen der oekostrom-Partner. Lukas Stühlinger: „Norwegen exportiert seine Wasserkraftzertifikate nach Österreich und importiert dafür Atom- und Kohlestrom. Wir spielen da nicht mit, wir beziehen 100 % unseres Stroms aus Österreich.“

Damit garantiert die oekostrom AG ihren Kunden die Belieferung mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen. Der Strommix der oekostrom AG im Jahr 2014 setzte sich wie folgt zusammen:

  • 2,73 % Sonnenenergie
  • 18,09 % Windenergie
  • 3,35 % Biomasse
  • 74,79 % Wasserkraft
  • 1,04 % Sonstige Ökoenergie

Damit hat die oekostrom AG auch weiterhin den höchsten Anteil an Photovoltaik und Wind im Portfolio.

Alle Informationen zu sauberstem Strom sowie die oekostrom AG-Kraftwerkskarte finden Sie hier.

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