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oekostrom AG: Vorstoß der E-Control begrüßenswert

Wien, 25. September 2019: Die oekostrom AG, die nicht nur bei der Stromkennzeichnung, sondern auch bei der Kennzeichnung ihrer Wärmeprodukte Vorreiter in Österreich ist, begrüßt den Vorstoß der E-Control, ab Anfang 2020 eine freiwillige Gaskennzeichnung einzuführen. Für mehr Transparenz im Wärmebereich ist eine verpflichtende Gaskennzeichnung aus Sicht des Unternehmens aber unumgänglich.

In der oekostrom AG, die im Frühjahr 2018 Österreichs erste freiwillige Gaskennzeichnung präsentiert hat, sieht man diesen ersten Schritt der E-Control sehr positiv. Nicht zuletzt, weil das Unternehmen an dieser erfreulichen Entwicklung zugunsten von erneuerbarem Gas einen maßgeblichen Anteil hatte. „Die Initiative des obersten Energieregulators für mehr Transparenz im Wärmebereich geht in die richtige Richtung,“ zeigt sich René Huber, in der oekostrom AG für den Vertrieb zuständiges Vorstandsmitglied, grundsätzlich erfreut. „Aus unserer Sicht ist es aber mit einer Freiwilligkeit noch lange nicht getan. Ziel muss – wie bei der Stromkennzeichnung auch – eine verpflichtende Kennzeichnung aller in Österreich angebotenen Wärmeprodukte und die Ausweisung der Umweltauswirkungen sein,“ führt René Huber weiter aus.

Bereits seit November 2016 engagiert sich die oekostrom AG mit ihrem Produkt gas future für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung und hat in diesem Zusammenhang schon mehrmals Gespräche mit Behörden, Institutionen und Entscheidungsträgern geführt. „Es freut uns sehr, dass die E-Control nun auch bei der Wärmeversorgung auf mehr Transparenz setzt und den Konsumenten somit die Möglichkeit gibt, sich für ein Wärmeprodukt mit erneuerbarem Anteil oder sogar aus ausschließlich erneuerbaren Quellen zu entscheiden,“ so Huber. „Ein weiterer logischer Schritt ist nun eine Verpflichtung zu mehr Transparenz für den Kunden.“

Luft nach oben bei Herkunftsnachweisen und Konsumenteninformation
Beim Herkunftsnachweis und der Transparenz von Strom ist man schon weiter: Seit 2001 gilt die so genannte Stromkennzeichnungspflicht, seit 2015 dürfen Haushalte nicht mehr mit Graustrom – d.h. Strom aus unbekannten Quellen, bei denen auch Atom- und Kohlestrom nicht auszuschließen ist – beliefert werden. Für jeden Verbraucher muss auf der Rechnung ersichtlich sein, woher sein Strom kommt. Allerdings gilt dies nur für einzelne Stromversorger oder die jeweiligen Konzerntöchter, nicht aber für die Kennzeichnung des gesamten Konzerns. „Hier gibt es eindeutig noch viel Luft nach oben, denn es kommt eben nicht nur auf den Strom- oder – im Fall der Wärme – auf den Gasfluss an, sondern eben auch und vor allem darauf, welche Art der Energieerzeugung ich als Kunde mit dem Zahlen meiner Rechnung finanziere,“ ist René Huber überzeugt.

Erstes Unternehmen mit freiwilliger Gaskennzeichnung
Die oekostrom AG hat im Juni dieses Jahres Österreichs erste – freiwillige – Gaskennzeichnung für ihr Wärmeprodukt gas future veröffentlicht. Aus dieser ist ersichtlich, dass das Unternehmen 2018 11,06 Prozent Biomethan aus Österreich und 88,94 Prozent Erdgas ebenfalls ausschließlich aus Österreich verkaufte – frackingfrei und ohne Förderungen aus Arktisbohrungen. Die Kennzeichnung ist auf allen Produktblättern ausgewiesen und auch über den Tarifkalkulator der E-Control und auf www.oekostrom.at abrufbar.

Wärme ist nach wie vor Stiefkind der Energiewende
Die Ökologisierung der Wärme ist zentrales Thema einer nachhaltigen Energieversorgung und gleichzeitig noch deren Stiefkind. Bislang haben Konsumenten, die Gas beziehen wollen oder in vielen Fällen müssen, über den Preis hinaus kaum eine Wahl – das sind rund ein Drittel der heimischen Bevölkerung, viele von ihnen wohnen im urbanen Raum, beispielsweise in Mietwohnungen mit Gasthermen. Bereits im April 2018 hat die oekostrom AG in einer Studie herausgefunden, dass 42,6 Prozent der Gasbezieher in Österreich mehr Informationen zu Herkunftsland und Fördermethode haben wollen. Die vollständige Presseaussendung dazu finden Sie hier.

oekostrom AG – Wir bringen gute Energie
Die oekostrom AG für Energieerzeugung und -handel ist eine österreichische Beteiligungsgesellschaft im Eigentum von rund 2.000 Aktionären. Das Unternehmen wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, eine nachhaltige Energiewirtschaft aufzubauen, Kunden österreichweit mit sauberem Strom zu versorgen und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen in Österreich zu forcieren.
Alle Produkte und Dienstleistungen der oekostrom AG sind aktive Beiträge zu Klima- und Umweltschutz. Die oekostrom AG ist in den vier Geschäftsfeldern Produktion, Handel, Vertrieb und Energiedienstleistungen tätig, und in ihrer Einkaufs- und Geschäftspolitik der Schonung der natürlichen Ressourcen und den Werten einer offenen Gesellschaft verpflichtet.

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Kontakt
DI Gudrun Stöger
PR, IR & Kommunikation
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