Energieeffizienz

nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Mit Energieeffizienz in eine nachhaltige Energiezukunft

Im Jahr 2014 wurde das Bundes-Energieeffizienzgesetz (EEffG) beschlossen. Es verlangt von den Stromversorgern die Einsparung von 0,6 % des Stromabsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres. Andernfalls drohen Strafen von 20 Cent pro nicht eingesparter Kilowattstunde und Jahr. 40 % der Einsparungen müssen im Privatkunden- und 60 % im Gewerbekundengeschäft erzielt werden.

Die oekostrom AG hat sich als einziger österreichischer Stromversorger von Beginn an positiv für das EEffG als wesentlichen Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft positioniert. Letztlich legen alle Studien dar, dass die Energiewende nur erreicht werden kann, wenn auch der Verbrauch sinkt.

Energiespartipps vernünftig nutzen

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten Energie vernünftig einzusparen. Hier finden Sie unsere praktischen oekostrom AG-Energiespartipps und Ideen, die Sie rasch und einfach zuhause, in Ihrem Unternehmen oder im Büroalltag umsetzen können.
Viel Spaß beim Energiesparen!

 

Privathaushalt
Bewusster Umgang mit Energie

In Vergleichsstudien wird immer mit einem Jahresverbrauch eines Haushalts von 3.500 kWh gerechnet. Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines Vierpersonenhaushalts liegt zwischen 3.800 und 4.200 kWh. Wird auch Warmwasser elektrisch erzeugt, erhöht sich dieser Wert auf 6.900 bis 7.300 kWh. Haushalte in der Stadt haben einen Stromverbrauch der häufig zwischen 1.500 und 2.500 kWh pro Jahr liegt. Beim elektrischen Beheizen einer 100 m² Wohnung kommt man auf rund 10.000 kWh und eines Einfamilienhauses im Niedrigstenergiestandard auf rund 8.000 kWh jährlich.

Energiespartipps für Privathaushalte

Nutzen Sie unsere Tipps rund ums Thema Energiesparen, denn die sauberste Kilowattstunde ist die, die gar nicht verbraucht worden ist.

Neben dem Umstieg auf Ökostrom ist der effiziente und sparsame Umgang mit Energie der wichtigste Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihre Geldbörse. Und viele stromsparende Maßnahmen sind fast so einfach umzusetzen wie der Umstieg auf Ökostrom.

Strom-Spartipps für Privathaushalte

Tipps für das Wohnzimmer aufklappen zuklappen

stand-by von elektronischen geräten vermeiden

Stereo-Anlagen, Fernseher und DVD-Player können wahre Stand-by-Stromfresser sein. Durch konsequentes Vermeiden des Stand-by-Zustands lässt sich hier richtig sparen. Mit einer Funksteckdosenleiste oder einer Steckerleiste mit Trittschalter lässt sich das mittlerweile bequem umsetzen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 85 kWh

deckenfluter mit LED kaufen

Das Einsparpotenzial von LEDs ist noch höher als das von Energiesparlampen. Der Grund: LED-Leuchtmittel wandeln Energie effizienter in Licht um und haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden. Durch die stetig sinkenden Kosten von LEDs sollten sie in keinem Haushalt fehlen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 285 kWh

energieeffizienten fernseher kaufen

Fernseher, bei denen LEDs als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommen, verbrauchen deutlich weniger Strom als vergleichbare Fernseher mit anderen Displaytechnologien.

-> Ersparnis/Jahr: rund 187 kWh

Tipps für die Küche aufklappen zuklappen

wasserkocher nutzen

Um Wasser zum Kochen zu bringen, möglichst auf den Elektroherd verzichten. Da die Herdplatte und der Kessel miterwärmt werden, wird viel Energie verschwendet. Mit einem elektrischen Wasserkocher ist das Erwärmen um etwa ein Drittel günstiger. Gut ist ein Wasserkocher, der sich automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht.

-> Ersparnis/Jahr: rund 39 kWh

kühlfach enteisen

Schon eine Vereisung von nur 5 mm führt zu einem Mehrverbrauch von 30 % Energie. Bei 1 cm Vereisung bedeutet dies sogar rund 50 % Mehrverbrauch. Deshalb regelmäßig Kühl- und Gefrierschrank abtauen und so ohne Kosten effektiv den Verbrauch senken.

-> Ersparnis/Jahr: rund 82 kWh

kochen mit deckel

Kochgeschirr mit gut schließbaren Deckeln verwenden. Dies spart im Vergleich zum Kochen ohne Deckel 65 % Strom. Damit keine Wärme verloren geht, sollten die zum Kochen verwendeten Töpfe und Pfannen zur Kochstelle des Herdes passen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 374 kWh

energiesparprogramm nutzen

Ein Energiespar-Geschirrspüler geht sowohl mit Strom als auch mit Wasser sehr sparsam um, sodass heute ein moderner Geschirrspüler meist weniger Wasser benötigt als das Spülen von Hand. Energieeffiziente Spülmaschinen besitzen seit dem Jahr 2010 die Energieeffizienzklasse A+++. Wenn die Geschirrspülmaschine ans Warmwasser angeschlossen wird, erspart sich das Gerät das Aufheizen des Wassers, was zu einer zusätzlichen Senkung des Energieverbrauches führt.

-> Ersparnis/Jahr: rund 140 kWh

Tipps für Bad und Keller aufklappen zuklappen

sparbrause installieren

Eine Wassersparbrause lohnt sich immer! Diese reichert den Wasserstrahl mit feinen Luftbläschen an und verringert den Energieverbrauch so um rund 60 %. Das spart nicht nur Energie zur Erhitzung des Wassers, sondern senkt auch den Wasserverbrauch selbst und sorgt für ein angenehm weiches Duschgefühl. Die Reinigungsleistung wird durch die feinen Luftbläschen und den dadurch weicheren Strahl jedoch nicht beeinträchtigt.

-> Ersparnis/Jahr: rund 575 kWh

mit niedriger temperatur waschen

Wirksamere Waschmittel und die fortschreitende Modernisierung der Waschmaschinen machen geringere Waschtemperaturen möglich. Dies kommt der Umwelt und dem Geldbeutel zugute. Einfach die Waschtemperatur von 60°C auf 40°C reduzieren.

-> Ersparnis/Jahr: rund 80 kWh

effiziente heizungspumpe installieren

Umwälzpumpen in alten Heizungsanlagen sind die größten heimlichen Stromfresser im Haushalt. Noch Anfang der 1980er-Jahre waren Pumpen mit 140 Watt Leistung Standard. Jüngere Heizungsanlagen besitzen immerhin schon Pumpen mit nur noch 45-90 Watt. Moderne, elektronisch gesteuerte Hocheffizienzpumpen benötigen nur noch unschlagbare 7 Watt im durchschnittlichen Einfamilienhaus! Damit verbrauchen elektronische Umwälzpumpen jährlich hunderte Kilowattstunden weniger als Standardpumpen von 1980.

-> Ersparnis/Jahr: rund 535 kWh

alten trockner ersetzen

Knapp die Hälfte aller Haushalte in Österreich nutzt einen Wäschetrockner. Mehr als 10 % des gesamten Stromverbrauchs gehen auf das Konto der Trockner. Für einen Zweipersonenhaushalt bedeutet das durchschnittliche Stromkosten von etwa 70 € pro Jahr. Mit dem Trocknen auf der Wäscheleine kann dieses Geld gespart werden. Sollten Sie doch zum Trockner greifen, bietet das EU-Energielabel einen ersten Überblick über Energieeffizienz und Stromverbrauch der Geräte. Bis Mitte 2013 erfolgt die Kennzeichnung mit dem „alten Energielabel” von Klasse A bis G. Die effizientesten Geräte können aber mittlerweile freiwillig bis A+++ gekennzeichnet werden.

->Ersparnis/Jahr: rund 515 kWh

Tipps für das Arbeitszimmer aufklappen zuklappen

tablet anstelle des pcs nutzen

Tablets bieten für die Erledigung von z.B. Bankgeschäften einen schnelleren und vor allem umweltfreundlicheren Zugang als herkömmliche Laptops oder PCs. So sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch Zeit.

-> Ersparnis/Jahr: rund 60 kWh

computer ganz ausschalten

Schalten Sie Ihren Computer nach dem Gebrauch ganz aus. So senken Sie die Kosten des Stand-by Betriebes auf einfache Art und Weise um 100 %. Sollte der Computer zu lange zum Hochfahren brauchen, kann eine SSD helfen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 89 kWh

zeitschaltuhr für wlan-router

Router besitzen meist eine Zeitschaltfunktion. Aktivieren Sie die Zeitschaltfunktion über Nacht und sparen Sie ohne weiteres Zutun.

-> Ersparnis/Jahr: rund 54 kWh

zweitkühlschrank ausschalten / zuklappen

Zweitgeräte besitzen häufig eine deutlich schlechtere Energieeffizienz als das neuere Erstgerät und sind häufig kaum oder nur zu speziellen Gelegenheiten befüllt. Das sorgt für einen unnötigen Mehrverbrauch. Schalten Sie stattdessen Ihr Zweitgerät komplett oder zeitweise ab. Gekühlte Getränke im Kasten gibt es heute ohnehin schon bei vielen Supermärkten zu kaufen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 366 kWh

Wärme-Spartipps für Privathaushalte

tipps für die richtige Raumtemperatur aufklappen zuklappen

Raumtemperatur richtig regeln

Je nach Raum gibt es unterschiedliche Idealtemperaturen. So sollte in Wohnräumen die Raumtemperatur bei rund 20 °C liegen, im Schlafzimmer ist die ideale Raumtemperatur bei
16-18 °C, im Bad und Kinderzimmer durchaus bei 22-23 °C. Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger spart rund 6 % an Heizkosten.

Räume nie auskühlen lassen

Lassen Sie die Räume jedoch nie vollständig auskühlen. Das neu Aufheizen der Räume benötigt mehr Energie!

Türen geschlossen halten

Die Türen zu unterschiedlich beheizten Zimmern immer geschlossen halten. Dabei vermeiden Sie, dass warme Räume unnötig auskühlen und kalte Räume aufgeheizt werden.

tipps zum richtigen Umgang mit Heizkörpern aufklappen zuklappen

Heizkörper nicht zustellen

Achten Sie darauf, dass sich die Wärme Ihrer Heizkörper im Raum ausbreiten kann. Das bedeutet: Heizungen dürfen nicht mit Möbel zugestellt oder schweren Vorhängen bzw. Holzvertäfelungen verdeckt werden.

Heizkörper regelmäßig entlüften

Wenn sich in Heizkörpern Luft ansammelt, kann das heiße Wasser nicht mehr richtig zirkulieren. Sie erkennen dies, wenn die Heizkörper beginnen zu gluckern und nicht mehr richtig aufheizen. Entlüften Sie daher Ihre Heizkörper mit einem speziellen Entlüftungsschlüssel und stellen Sie so die optimale Wärmeleistung wieder her.

Installieren Sie Thermostatventile

Installieren Sie Thermostatventile an Ihren Heizkörpern. Mit einem Thermostat können Sie eine bestimmte Temperatur einstellen, die daraufhin konstant gehalten wird. Energie wird erst dann wieder verbraucht, wenn die Temperatur gesunken ist und die Heizung erneut Wärme produziert.

tipps zum richtigen Lüften aufklappen zuklappen

Richtiges Lüften

Vermeiden Sie Dauerlüften bei gekippten Fenstern und aufgedrehter Heizung. Dies begünstigt Schimmelpilzbildung. Daher sollten Sie mehrmals täglich wenige Minuten Stoßlüften. Dabei unbedingt die Heizung abdrehen.

Jalousien, Vorhänge und Rollos nachts schließen

Damit die Wärme im Raum bleibt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien nachts geschlossen bleiben. Dies dient einer zusätzlichen Isolierung der Fenster.

tipps zum Dämmen mit einfachen Mitteln aufklappen zuklappen

Fenster und Türen abdichten

Sind Fenster und Türen undicht, strömt kalte Luft in den Raum. Verwenden Sie Schaumstoffstreifen zum Aufkleben oder Bürstendichtung für das Türblatt oder ganz einfach Zugluftstopper, die vor die Tür gelegt werden.

Rolllädenkästen und Heizkörpernischen dämmen

Vor allem in Altbauten sollen Rolllädenkästen und Heizkörpernischen gedämmt werden. Dazu verwenden Sie am besten weiche Dämmmatten.

Teppiche wärmen

Fliesen-, Stein- oder Holzböden fühlen sich kalt an. Teppiche verleihen den Räumen ein natürliches Wärmegefühl. Auch wenn die Heizung nicht höher eingestellt ist, werden Räume mit Teppichen durchschnittlich um 2 °C wärmer wahrgenommen.

tipps für Warmwasser aufklappen zuklappen

Auch für das Erwärmen von Wasser wird Heizenergie benötigt.

Sparduschkopf reduziert Heiz- und Wasserkosten

Während mit anderen Duschköpfen jede Minute rund 14 Liter Warmwasser in den Abfluss fließt, wird bei Sparduschköpfen dem Wasserstrahl Luft beigemischt, so dass nur die Hälfte der Menge an Wasser benötigt wird. Zusätzlich sparen Sie noch durch anbringen von Durchflussbegrenzer und Perlstrahler an Wasserhähnen.

Dusche statt Vollbad

Verzichten Sie auf regelmäßige Vollbäder. Beim Duschen sparen Sie rund 50 % an Wassermenge.

Hände mit kaltem Wasser waschen

Um Keime durch die bloße Temperatur zu töten, müssten Sie Ihre Hände mit kochendem Wasser waschen. Seife entfaltet auch bei kaltem Wasser ihre Reinigungswirkung und entfernt fast alle Erreger.

Gewerbe
und
Industrie

Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten und mehr als
50 Mio. Euro Jahresumsatz oder einer Bilanzsumme von mehr als
43 Mio. Euro müssen ein Energiemanagementsystem implementieren, das von einem externen oder internen Audit begleitet wird. Alternativ können sie alle vier Jahre ein externes Energieaudit durchführen lassen.

Klein- und Mittelunternehmen (KMU) können eine Energieberatung durchführen lassen und deren Inhalte und gewonnenen Erkenntnisse der Monitoringstelle melden.

Energiespartipps für Gewerbe und Industrie

Steigende Energiekosten stellen einen wesentlichen Anreiz dar den Energieverbrauch zu reduzieren.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie ist nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem nachhaltig. Wir helfen unseren Kunden Energie zu sparen und vermitteln dadurch einen bewussteren und effizienteren Umgang mit Energie.

Strom-Spartipps für Gewerbe und Industrie

tipps für die teeküche aufklappen zuklappen

wasserkocher nutzen

Um Wasser zum Kochen zu bringen, möglichst auf den Elektroherd verzichten. Da die Herdplatte und der Kessel miterwärmt werden, wird viel Energie verschwendet. Mit einem elektrischen Wasserkocher ist das Erwärmen um etwa ein Drittel günstiger. Gut ist ein Wasserkocher, der sich automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht.

-> Ersparnis/Jahr: rund 39 kWh

kühlfach enteisen

Schon eine Vereisung von nur 5 mm führt zu einem Mehrverbrauch von 30 % Energie. Bei 1 cm Vereisung bedeutet dies sogar rund 50 % Mehrverbrauch. Deshalb regelmäßig Kühl- und Gefrierschrank abtauen und so ohne Kosten effektiv den Verbrauch senken.

-> Ersparnis/Jahr: rund 82 kWh

energiesparprogramm nutzen

Ein Energiespar-Geschirrspüler geht sowohl mit Strom als auch mit Wasser sehr sparsam um, sodass heute ein moderner Geschirrspüler meist weniger Wasser benötigt als das Spülen von Hand. Energieeffiziente Spülmaschinen besitzen seit dem Jahr 2010 die Energieeffizienzklasse A+++. Wenn die Geschirrspülmaschine ans Warmwasser angeschlossen wird, ersparen Sie dem Gerät das Aufheizen des Wassers.

-> Ersparnis/Jahr: rund 140 kWh

tipps für den Arbeitsplatz aufklappen zuklappen

computer ganz ausschalten

Schalten Sie Ihren Computer nach dem Gebrauch ganz aus. So senken Sie die Kosten des Stand-by Betriebs auf einfache Art und Weise um 100 %. Sollte der Computer zu lange Zeit zum Hochfahren benötigen, kann eine SSD helfen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 89 kWh je Arbeitsplatz

zeitschaltuhr & bewegungsmelder für Beleuchtung

Router besitzen meist eine Zeitschaltfunktion. Aktivieren Sie die Zeitschaltfunktion über Nacht und sparen Sie ohne weiteres Zutun.

-> Ersparnis/Jahr: rund 8 kWh je Leuchtmittel

fax und scanner ausschalten

Schalten Sie Scanner und Fax nach dem Gebrauch ganz aus. So senken Sie die Kosten des Stand-by Betriebs auf einfache Art und Weise um 100 %. Bei Netzwerkgeräten mit mehreren Nutzern zahlt sich eine Zeitschaltuhr schon binnen kürzester Zeit aus – zumindest in den Nachtstunden werden diese Geräte selten bis gar nicht genutzt.

-> Ersparnis/Jahr: rund 80 kWh je Gerät

flachbildschirme anstelle von röhrenbildschirmen nutzen

Alte Röhrenbildschirme haben einen doppelt so hohen Verbrauch wie moderne Flachbildschirme – daher bei Bedarf auf besonders energieeffiziente Flachbildschirme umrüsten.

-> Ersparnis/Jahr: rund 70 kWh

tipps für den Besprechungsraum aufklappen zuklappen

energieeffizienten fernseher kaufen

Fernseher, bei denen LEDs als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommen, verbrauchen deutlich weniger Strom als vergleichbare Fernseher mit anderen Displaytechnologien.

-> Ersparnis/Jahr: ca. 187 kWh

stand-by des equipments vermeiden

Bildschirme, Fernseher und Beamer können neben Soundanlagen und DVD-Playern wahre Stand-by-Stromfresser sein. Durch konsequentes Vermeiden des Stand-by-Zustands lässt sich hier richtig sparen. Mit einer Funksteckdosenleiste oder einer Steckerleiste mit Trittschalter geht das mittlerweile bequem.

-> Ersparnis/Jahr: rund 170 kWh

deckenfluter mit LED kaufen

Das Einsparpotenzial durch LED-Lampen ist noch höher als das von Energiesparlampen. Der Grund: LED-Leuchtmittel wandeln Energie effizienter in Licht um und haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden. Durch die stetig sinkenden Kosten von LEDs sollten sie in keinem Besprechungszimmer fehlen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 285 kWh

zimmerpflanzen kaufen

Dekorative Zimmerpflanzen verschönern nicht nur das Besprechungszimmer, sondern helfen auch bei der Einhaltung der Luftqualität. Dadurch wird das Lüften und somit nochmaliges Aufheizen des Raumes spürbar reduziert. Zusätzlich regulieren die Pflanzen auch die Luftfeuchte und sorgen so für ein angenehmes und gesundes Klima.

-> Ersparnis/Jahr: rund 200 kWh

tipps für den Technikraum aufklappen zuklappen

effiziente heizungspumpe installieren

Umwälzpumpen in alten Heizungsanlagen sind die größten heimlichen Stromfresser im Objekt. Noch Anfang der 1980er-Jahre waren Pumpen mit 140 Watt Leistung Standard. Jüngere Heizungsanlagen besitzen immerhin schon Pumpen mit nur noch 45-90 Watt. Moderne, elektronisch gesteuerte Hocheffizienzpumpen brauchen nur noch unschlagbare 7 Watt! Damit verbrauchen elektronische Umwälzpumpen hunderte Kilowattstunden im Jahr weniger als Standardpumpen von 1980.

-> Ersparnis/Jahr: rund 535 kWh

abwärme im technikraum nutzen

Oft wird die Wärme in Technikräumen ungenutzt über den Lüftungsschacht in die Umwelt abgelassen – hier kann sich der Einsatz einer Wärmerückgewinnungsanlage (für Warmwasser oder Heizung) durchaus bezahlt machen.

-> Ersparnis/Jahr: rund 30 %

server-virtualisierung

Durch die sogenannte Server-Virtualisierung werden komplette Rechner (virtuelle Maschinen) auf einer einzigen Server-Hardware nachgebildet. Somit sind weniger Server, weniger Netzteile und Belüfter notwendig. Dies reduziert den Stromverbrauch. Auch die Endgeräte sind stromsparender.

-> Ersparnis/Jahr: rund 70 %

  • Zuständiges Ministerium

    Aktuelle Informationen zur Umsetzung der EU-Richtlinie auf der Homepage des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

    BMDW
  • Die Monitoring-
    stelle

    Klein- und Mittelunternehmen (KMU) können eine Energieberatung durchführen lassen und Inhalte sowie gewonnene Erkenntnisse der Monitoringstelle melden.

    Monitoringstelle
  • Gesetzliche Grundlage

    Bundesgesetz über die Steigerung der Energieeffizienz bei Unternehmen und dem Bund (Bundes-Energieeffizienzgesetz – EEffG)

    Verordnung