Die österreichische Stromkostenbremse für Haushalte kommt!

  • Energieeffizienter Umgang mit Ressourcen

So funktioniert die Stromkostenbremse

Die steigenden Energiepreise zwingen Regierungen in ganz Europa zum Handeln. Neben Direktzahlungen (erhöhter Klimabonus), Gutschein-Modellen (Energiekostenausgleich) und anderen angekündigten oder schon ausbezahlten Entlastungsmaßnahmen wurde am 7. September die österreichische Stromkostenbremse im Ministerrat beschlossen. Sie soll die Kostensteigerung für Haushalte eindämmen.

Der Gesetzesvorschlag soll im Oktober 2022 dem Nationalrat zum Beschluss vorgelegt werden. Laut derzeitigen Informationen soll das Modell ohne Antrag ab Anfang Dezember und befristet bis Juni 2024 wirksam werden. Es soll Haushalte mit etwa 500 Euro entlasten.

 

Entlastung bis 2.900 Kilowattstunden Grund-Verbrauch

Mit der Stromkostenbremse des Bundes werden Haushalte bei den hohen Energiepreisen unterstützt. Bis zu einem Grund-Verbrauch von 2.900 kWh pro Jahr soll der Energiepreis maximal 10 ct/kWh (netto) betragen – unabhängig von der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Das heißt, dass Kund:innen für bis zu 2.900 kWh Jahresstromverbrauch nur einen Energiepreis von10 ct/kWh (netto) bezahlen. Die Differenz zum Energiepreis (umfasst alle verrechneten Bestandteile des Energieanteils, jedoch nicht Netzentgelte, Abgaben und Steuern sowie andere aufgrund gesetzlicher Vorgaben einzuhebende Beträge) soll als Zuschuss abgegolten werden.

Der Verbrauch, der über das Grundkontingent von 2.900 kWh hinausgeht, wird Kund:innen zum vertraglich vereinbarten Preis verrechnet, er muss also von den Stromkund:innen zur Gänze selbst getragen werden.

 

Entlastung ohne Antrag

Laut Informationen der Bundesregierung wird die Stromkostenbremse automatisch abgewickelt, und zwar direkt über den Stromversorger und ohne Antrag.

 

Entlastungsobergrenze vorgesehen

Der Gesetzesvorschlag sieht eine Obergrenze von 40 ct/kWh vor. Kund:innen mit einem Energiepreis über 10 ct/kWh (netto) soll die Differenz auf 40 ct/kWh über den Energieversorger gutgeschrieben werden, somit also max. 30 ct/kWh.

Jede Kilowattstunde, die über den Grund-Verbrauch von 2.900 kWh hinausgeht, wird zum vertraglich vereinbarten Energiepreis verrechnet.

Bei Energiepreisen über 40 ct/kWh (netto) müssen die Kosten, die über die Differenz von 30 ct/kWh hinausgehen, von den Kund:innen selbst getragen werden.

 

Rechenbeispiel

Ein:e Kund:in hat einen Energiepreis von 45 ct/kWh (netto). Bis 2.900 kWh müssen 10 ct/kWh von der / dem Kund:in bezahlt werden, der Bund bezahlt 30 ct/kWh bis zur 40 ct-Obergrenze. Die zusätzlichen 5 ct/kWh trägt wieder die / der Kund:in. Bleiben in Summe 15 ct pro kWh (netto) für die / den Kund:in. Für den Verbrauch über 2.900 kWh trägt die / der Kund:in die vollen Kosten von 45 ct/kWh.

Kund:innen, die einen Energiepreis unter 10 ct/kWh (netto) haben, erhalten keinen Zuschuss.

 

 

Häufig gestellte Fragen Stromkostenbremse & Co

Wie funktioniert der Energiekostenausgleich? aufklappen zuklappen

Durch einen Energiekostenzuschuss in Höhe von 150 Euro sollen Mehrkosten, die den Haushalten in den kommenden Monaten voraussichtlich entstehen, abgefedert werden. Die Auszahlung erfolgt über einen Gutschein, den jeder Haushalt automatisch per Post erhält. Jeder Haushalt mit einem Einkommen in Höhe von maximal 55.000 Euro pro Jahr (Einpersonenhaushalt) bzw. maximal 110.000 Euro pro Jahr (Mehrpersonenhaushalt) ist berechtigt den Gutschein einzulösen. Für alle, die den Energiekostenausgleich bereits beim Bundesrechenzentrum beantragt haben, ist es seit September 2022 möglich,
den Status des Antrages abzufragen. Auf energiekostenausgleich.gv.at wird nach Anklicken von „Status prüfen“ und Eingabe von Gutscheinnummer und Prüfziffer der aktuelle Status des Antrags angezeigt.

Wie funktioniert die Stromkostenbremse des Bundes? aufklappen zuklappen

Die steigenden Energiepreise zwingen Regierungen in ganz Europa zum Handeln. Neben Direktzahlungen (erhöhter Klimabonus), Gutschein-Modellen (Energiekostenausgleich) und anderen angekündigten oder schon ausbezahlten Entlastungsmaßnahmen wurde am 7. September die österreichische Stromkostenbremse im Ministerrat beschlossen. Sie soll die Kostensteigerung für Haushalte eindämmen.
Der Gesetzesvorschlag soll im Oktober dem Nationalrat zum Beschluss vorgelegt werden. Laut derzeitigen Informationen soll das Modell ohne Antrag ab Anfang Dezember und befristet bis Juni 2024 wirksam werden. Es soll Haushalte mit etwa 500 Euro entlasten.
Aktuell stehen uns von Seiten des Bundes noch keine Details zu Ablauf und Umsetzung der österreichischen Stromkostenbremse zur Verfügung. Sobald wir konkrete Informationen erhalten, geben wir diese umgehend an unsere Kund:innen weiter.

Was wird gefördert? aufklappen zuklappen

Mit der Stromkostenbremse des Bundes werden Haushalte bei den hohen Energiepreisen unterstützt. Bis zu einem Grund-Verbrauch von 2.900 kWh pro Jahr soll der Energiepreis maximal 10 ct/kWh (netto) betragen – unabhängig von der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Das heißt, dass Kund:innen für bis zu 2.900 kWh Jahresstromverbrauch nur einen Energiepreis von10 ct/kWh (netto) bezahlen. Die Differenz zum Energiepreis (umfasst alle verrechneten Bestandteile des Energieanteils, jedoch nicht Netzentgelte, Abgaben und Steuern sowie andere aufgrund gesetzlicher Vorgaben einzuhebende Beträge) soll als Zuschuss abgegolten werden.
Der Verbrauch, der über das Grundkontingent von 2.900 kWh hinausgeht, wird den Kund:innen zum vertraglich vereinbarten Preis verrechnet. Er muss also von den Kund:innen zur Gänze selbst getragen werden.

Muss ich die Stromkostenbremse beantragen? aufklappen zuklappen

Laut Informationen der Bundesregierung wird die Stromkostenbremse automatisch abgewickelt, und zwar direkt über den Stromversorger und ohne Antrag.

Ist die Förderung unabhängig von der Höhe des Energiepreises? Wird die gesamte Differenz auf die 10 ct/kWh gefördert? aufklappen zuklappen

Nein, der Gesetzesvorschlag sieht eine Obergrenze von 40 ct/kWh vor. Kund:innen mit einem Energiepreis über 10 ct/kWh (netto) soll die Differenz auf 40 ct/kWh über den Energieversorger gutgeschrieben werden, somit also max. 30 ct/kWh.
Jede Kilowattstunde, die über 2.900 kWh hinausgeht, wird den Kund:innen zum vertraglich vereinbarten Energiepreis verrechnet.
Bei Energiepreisen, die über 40 ct/kWh liegen, müssen die Kosten, die über die Differenz von 30 ct/kWh hinausgehen, von den Kund:innen getragen werden.
Rechenbeispiel: Ein:e Kund:in hat einen Energiepreis von 45 ct/kWh (netto). Bis
2.900 kWh müssen 10 ct/kWh von der / dem Kund:in bezahlt werden, der Bund bezahlt
30 ct/kWh bis zur 40 ct-Obergrenze. Die zusätzlichen 5 ct/kWh trägt wieder die / der Kund:in. Bleiben in Summe 15 ct pro kWh (netto) für die / den Kund:in. Für den Verbrauch über 2.900 kWh trägt die / der Kund:in die vollen Kosten von 45 ct/kWh.

Was, wenn mein Energiepreis unter 10 ct/kWh liegt? aufklappen zuklappen

Kund:innen, die einen Energiepreis haben, der unter 10 ct/kWh (netto) liegt, erhalten keinen Zuschuss.

Wie funktioniert der Strompreisrabatt des Landes Niederösterreich? aufklappen zuklappen

Den Strompreisrabatt sollen alle Menschen erhalten, die zum 1. Juli 2022 ihren Hauptwohnsitz in Niederösterreich gemeldet hatten. Sie können den Strompreisrabatt seit 1. September 2022 direkt auf der Website des Landes Niederösterreich auf https://ratgeber.noel.gv.at/strompreisrabatt/ mittels Online-Formular beantragen. Dieser Vorgang nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
Ihr Stromversorger ist als oekostrom AG | oekostrom GmbH für Vertrieb, Planung und Energiedienstleistungen im Formular hinterlegt. In der Folge zahlt das Land Niederösterreich den Rabatt direkt aus. Der Strompreisrabatt reicht von EUR 169,58 (eine Person im Haushalt) bis EUR 457,07 (fünf Personen im Haushalt). Für jede weitere per 1. Juli im selben Haushalt hauptgemeldete Person kommen EUR 41,27 dazu. Die Förderung ist begrenzt mit 30. September 2023.
Beim Strompreisrabatt des Landes Niederösterreich ist die Höhe der Entlastung von der Anzahl der Haushaltsmitglieder abhängig. Gefördert werden 11 Cent pro Kilowattstunde für 80 % des Durchschnittstromverbrauchs eines Haushaltes. Ausgangspunkt ist der von der E-Control angenommene durchschnittliche Jahresverbrauch an Energie. Für den Verbrauch, der darüber hinausgeht, bezahlen Kund:innen weiterhin den vereinbarten Stromtarif.

Wirken sich Strompreisdeckel des Bundes und Strompreisrabatt des Landes Niederösterreich (negativ) aufeinander aus?
Gibt es hier für Kund:innen Einschränkungen?
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Aktuell sind uns hier noch keine Details bekannt. Sobald wir Detailinformationen dazu erhalten, geben wir diese natürlich umgehend an unsere Kund:innen weiter.