Eine unerschöpfliche Energiequelle
Ein Vorzeigemodell, wenn es um eine saubere Energiezukunft geht: Windkraftanlagen – klimafreundlich, effizient und wichtige Verbündete im Kampf gegen die Erderhitzung.
Ein Vorzeigemodell, wenn es um eine saubere Energiezukunft geht: Windkraftanlagen – klimafreundlich, effizient und wichtige Verbündete im Kampf gegen die Erderhitzung.
Bei der Stromproduktion auf Basis von Windenergie wird kein CO2 ausgestoßen.
Ganz im Gegensatz zu Öl, Gas und Kohle steht uns Wind kostenlos zur Verfügung.
Strom aus Windenergie kann in Österreich produziert werden. So verringern wir unsere Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen und Ländern.
Gerade im windreichen Osten Österreichs aufgrund der günstigen Windverhältnisse sehr effizient
Bei der Erzeugung von Strom aus Windkraft gibt es weder Abgase noch Abwässer oder Abfall.
… ein Windrad bereits nach vier bis sechs Monaten die Energiemenge erzeugt hat, die für die Errichtung notwendig war? Sehr beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass ein einziges Windrad mit einer Leistung von 12.950 MWh etwa 3.700 Haushalte mit sauberer Energie versorgen kann und dabei 5.600 Tonnen CO2 im Jahr einspart – ein Musterbeispiel für echt klimafreundliche Effizienz.
Und noch ein Vergleich für die Sportler:innen unter uns: Um so viel Energie selbst zu erzeugen, wie ein Windrad in einer Stunde produzieren kann, müsste man etwa zwei Jahre durchgehend flott radeln und könnte damit z.B. zwei Jahre ohne Unterbrechung Playstation spielen oder 15.000 Liter Wasser zum Kochen bringen. Da wundert es niemanden, dass Windräder in Österreich 50 % des Stroms produzieren, den unsere Haushalte benötigen. Mehr als 1.300 Windkraftwerke in Österreich sorgen dabei für rund 3.300 MW Gesamtleistung – das entspricht in etwa 11 % des gesamten österreichischen Stromverbrauchs. Eindeutig mehr als nur ein laues Lüftchen.
Das Prinzip der Windkraft ist einfach. Der Wind setzt die einzelnen Rotorblätter des Windrades in Bewegung und treibt so einen Generator an, der unermüdlich sauberen Strom produziert. Kurz: Aus Bewegungsenergie wird elektrische Energie, die ins Stromnetz eingespeist werden kann.
Als Faustregel gilt: Je höher eine Anlage und je größer die Rotorblätter, desto mehr Strom kann sie erzeugen. Warum? Ganz einfach: Mit zunehmender Höhe sind die Windgeschwindigkeiten größer und die Windströmungen gleichmäßiger.
Die Klimakrise ist Realität: Dürren, Starkregen und Hitze nehmen zu. Der größte Treiber ist das CO2 aus Kohle, Öl und Gas. Wind und Sonnenenergie hingegen liefern sauberen Strom: Jede Kilowattstunde erneuerbare Energie verdrängt fossilen Strom und bremst die Erderhitzung. Für uns ist klar: Die Energiewende beginnt hier, in unseren Gemeinden – mit Strom aus der Region, für die Region.
Quelle: IG Windkraft
Nicht besser, sondern anders. Wasserkraft liefert grundlastfähigen Strom, Windkraft vor allem in den Wintermonaten. Gemeinsam sind sie das Rückgrat einer sicheren erneuerbaren Energieversorgung.
Quelle: Freen
Nein. Erneuerbare ergänzen sich: Wind, Wasser und Sonne liefern zu unterschiedlichen Zeiten Strom. Das Netz ist darauf ausgelegt, Schwankungen auszugleichen. Überschüsse werden gespeichert oder exportiert.
Quelle: APG
Nur etwa 10 % der Windräder in Österreich enthalten Permanentmagnete mit Seltenen Erden. Meist werden Generatoren ohne Seltene Erden genutzt – ressourcenschonend und bewährt.
Quelle: IG Windkraft
Für Bau und Wartung nutzen wir möglichst bestehende Wege, die bei Bedarf verbessert werden. Die gute Befahrbarkeit bleibt erhalten – davon profitieren auch Gemeinden und Landwirt:innen.
Quelle: Eigene Angabe
Nach etwa einem Jahr hat eine Windkraftanlage den Energieaufwand für Herstellung, Transport, Bau, Betrieb und späteres Recycling ausgeglichen. Über eine Laufzeit von 20 Jahren produziert sie rund 18- mal mehr Energie, als sie selbst benötigt – ein klarer Beleg ihrer Effizienz.
Quelle: naturschutz-energiewende.de
Nein. Betreiber:innen erhalten nur für eingespeisten Strom eine Vergütung. Die Förderung richtet sich nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) und unterstützt den Ausbau klimafreundlicher Energie.
Quelle: E-Control
Noch nicht: Besonders im Winter reicht die Wasserkraft oft nicht aus. Dann muss Strom importiert werden. Windkraft liefert gerade in den kalten Monaten verlässlich Energie und trägt so zur sicheren, unabhängigen Energieversorgung bei.
Quelle: APG
Größere Windkraftanlagen nutzen stärkere und konstantere Windströmungen in höheren Lagen. Größere Rotoren steigern den Stromertrag deutlich – auf derselben Fläche. So wird mit weniger Anlagen mehr saubere Energie erzeugt.
Quelle: enercity.de
Ja. Moderne Windräder amortisieren den Energieaufwand für Herstellung, Transport, Bau und Installation in weniger als einem Jahr. Danach erzeugen sie jahrzehntelang klimafreundlichen Strom ohne zusätzlichen Energieeinsatz.
Quelle: naturschutz-energiewende.de
Nein. Der von Windkraftanlagen erzeugte Infraschall liegt deutlich unter den medizinischen Grenzwerten und ist bereits ab wenigen hundert Metern unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen.
Quelle: ENBW
Moderne Windräder halten selbst Orkanen stand. Bei Sturm stoppen sie automatisch und stellen die Rotorblätter so, dass sie möglichst wenig Angriffsfläche bieten – für maximale Sicherheit bei jedem Wetter.
Quelle: Green Planet Energy
Moderne Sensoren erkennen frühzeitig Eisbildung an den Rotorblättern. Die Anlage stoppt automatisch und beheizt die Blätter gezielt. Erst wenn keine Gefahr mehr besteht, geht sie wieder ans Netz. Vor Ort sorgen Hinweisschilder für zusätzliche Sicherheit.
Quelle: erneuerbareenergien.de
Die roten Blinklichter, die sogenannte „Befeuerung“, dienen der Flugsicherheit und sind gesetzlich vorgeschrieben. Künftig sollen sie nur noch bei Annäherung eines Flugzeugs aktiviert werden. Das reduziert die Lichtbelastung, ohne Abstriche bei der Sicherheit.
Quelle: Young EVN
Der Schutz von Vögeln, Fledermäusen und Lebensräumen ist ein zentraler Bestandteil jedes Projekts. Wir errichten keine Windkraftanlagen in Schutzgebieten. Vor jeder Genehmigung stehen umfassende Umweltprüfungen – inklusive Zugvogel- Monitoring. Anlagen dürfen nur gebaut werden, wenn ihre Umweltverträglichkeit nachgewiesen ist.
Quelle: IG Windkraft
Windkraftanlagen sind auf rund 25 Jahre Betrieb ausgelegt. Danach prüfen wir, ob ein Weiterbetrieb technisch sicher und ökologisch möglich ist – in Abstimmung mit Gemeinden und Eigentümer:innen.
Unser Ziel: möglichst viel sauberen Strom erzeugen und bestehende Standorte optimal nutzen.
Quelle: Fachagentur Wind-Solar
Ja. Nach dem Bau sichern Betrieb, Wartung und Instandhaltung über Jahrzehnte Arbeitsplätze in den Regionen. Dazu kommt die lokale Wertschöpfung: Gemeinden profitieren durch Steuern, Pachten und Aufträge an regionale Betriebe. So bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung dort, wo der Strom entsteht.
Quelle: https://www.enbw.com/unternehmen/themen/windkraft/faq/
Nein. Windkraft gehört zu den günstigsten Energiequellen. Laut Fraunhofer ISE liegt der Strompreis bei nur 4,3–9,2 Cent/kWh und ist damit deutlich günstiger als Strom aus Gas oder Atomkraft.
Quelle: https://www.ise.fraunhofer.de/
Nachhaltigkeit und Effizienz stehen im Zentrum des Kraftwerksbetriebs der oekostrom AG. Unsere Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden von der oekostrom Produktions GmbH technisch betreut, überwacht und laufend optimiert. Moderne Monitoring-Systeme ermöglichen eine vorausschauende Betriebsführung, mit der technische Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und Stillstandzeiten minimiert werden.
Regelmäßige Wartungen, kontinuierliche Datenauswertungen sowie der enge Austausch mit regionalen Partner:innen sichern einen stabilen und leistungsfähigen Betrieb. Darüber hinaus achten wir darauf, Eingriffe in Natur und Landschaft möglichst gering zu halten, biodiversitätsfreundliche Maßnahmen rund um unsere Anlagen umzusetzen und transparent mit Gemeinden sowie Bürger:innen zu kommunizieren.
Kurz gesagt: Unsere Kraftwerke liefern über Jahrzehnte hinweg zuverlässig sauberen Strom – ökologisch verantwortungsvoll, wirtschaftlich stabil und technisch auf dem neuesten Stand.
Der in unseren Wind- und Photovoltaikanlagen produzierte Strom wird überwiegend über den hauseigenen Energiehandel der oekostrom AG vermarktet. So stellen wir sicher, dass regional erzeugter Ökostrom österreichweit für Kund:innen verfügbar ist, die ihren Haushalt nachhaltig mit Strom versorgen möchten.
Ein zentrales Ziel der oekostrom Produktions GmbH ist es, langfristig so viel eigene erneuerbare Energie zu erzeugen, dass der gesamte Strombedarf unseres Vertriebs gedeckt werden kann – transparent, unabhängig und zu 100 % aus erneuerbaren Quellen.
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist weit mehr als ein Beitrag zum Klimaschutz. Er bringt auch klare wirtschaftliche Vorteile mit sich: Durch Wind- und Solarenergie sinkt die Abhängigkeit von Energieimporten, Strompreise werden stabiler und langfristig besser planbar.
Während fossile Energieträger zunehmend teurer und unsicherer werden, werden erneuerbare Energien mit jeder neuen Anlage effizienter und kostengünstiger. Wer frühzeitig in diesen Wandel investiert, profitiert von niedrigen Stromgestehungskosten, stärkt die regionale Wertschöpfung und sichert sich eine verlässliche, unabhängige Energieversorgung.
Abhängig von Turmhöhe, Leistung und Bauart der Anlage kommen in modernen Windkraftwerken sogenannte Ankerkörbe mit einem Gewicht von etwa 80 bis 200 Tonnen Stahl im Fundament zum Einsatz.
Quelle: dpa Factchecking
Der Stahlbedarf variiert je nach Turmtyp. Bei reinen Stahlrohrtürmen für Multimegawatt-Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von rund 60 bis 120 Metern werden üblicherweise zwischen 60 und 250 Tonnen Stahl eingesetzt.
Quelle: wind-energie.de
Am Beispiel einer modernen Windenergieanlage vom Typ Vestas V172 – 7,2 MW (Gesamtgewicht: 928 Tonnen) zeigt sich folgende Materialverteilung:
Quelle: Vestas
Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass der Mikroplastikabrieb von Windenergieanlagen sehr gering ist. Eine 2024 veröffentlichte Studie der Technischen Universität Dänemark beziffert den Materialverlust durch Erosion auf etwa 30 bis 540 g pro Jahr und Rotorblatt. Bei Offshore-Anlagen liegt dieser Wert höher (80–1.000 g/Jahr pro Blatt) als bei Onshore-Anlagen (8–50 g/Jahr pro Blatt). Die Autor:innen betonen, dass diese Mengen hundert- bis tausendmal geringer sind als der Abrieb von Schuhsohlen oder Autoreifen.
Eine weitere Studie von Caboni et al. (2024) im Wind Energy Science Journal kommt für Offshore-Windparks in der niederländischen Nordsee zu dem Ergebnis, dass selbst bis 2050 hochgerechnet weniger als 1 ‰ (ein Promille) des gesamten in den Niederlanden freigesetzten Mikroplastiks aus Windkraftanlagen stammt.
Auch der Deutsche Bundestag kam 2020 in einer Worst-Case-Abschätzung für rund 31.000 Windkraftanlagen auf einen maximalen Abrieb von 1.395 Tonnen pro Jahr. Der tatsächliche Wert liegt laut Expert:innen jedoch deutlich niedriger – bei wenigen hundert Gramm pro Anlage und Jahr. Zum Vergleich: Der Abrieb von Schuhsohlen beträgt rund 8.720 Tonnen pro Jahr, jener von Autoreifen sogar etwa 98.280 Tonnen.
Quelle: Windfakten, Studie der Technischen Universität Dänemark, Wind Energy Science Journal, Bundestag Deutschland
Die Tragfähigkeit bestehender Straßen stellt für den Transport von Anlagenteilen in der Regel kein Problem dar. Die eingesetzten Schwertransporter verfügen über eine Vielzahl an Achsen, wodurch die Last gleichmäßig verteilt wird und die Straßeninfrastruktur entsprechend geschont wird.
Zur Bewertung eines potenziellen Standorts kommen unterschiedliche Messmethoden zum Einsatz:
Für eine belastbare und genehmigungsfähige Standortbewertung sind Windmessungen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr erforderlich. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für die Einschätzung des Energieertragspotenzials
Das Risiko von Eisabwurf wird anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichem Schadensausmaß berechnet. Dabei fließen Faktoren wie Größe und Geschwindigkeit von Eisstücken, Nutzungshäufigkeit von Wegen sowie Aufenthaltswahrscheinlichkeit von Personen oder Fahrzeugen ein. Das Gesamtrisiko ergibt sich aus der Summe aller Einzelrisiken innerhalb eines definierten Gefahrenbereichs und liegt bei sachgemäßer Planung und Betriebsführung auf sehr niedrigem Niveau.
Quelle: Windfakten
Als Betreiberin stellen wir sicher, dass beauftragte Dienstleister – etwa Wartungsteams der Hersteller – die Anlagen jederzeit erreichen können. Dazu zählt auch der Winterdienst. Davon profitieren auch andere Wegnutzer:innen wie etwa die Jägerschaft.
Nein. Während der Bauphase gerodete Flächen werden nach Abschluss der Arbeiten – abhängig von ihrer späteren Nutzung – wieder aufgeforstet. Dauerhaft beansprucht werden nur jene Flächen, die für Fundamente, Kranstellflächen und notwendige Zuwegungen erforderlich sind. Diese betragen insgesamt lediglich rund 0,2 bis 0,4 Hektar pro Anlage.
Im Zuge des Genehmigungsverfahrens werden alle benötigten Flächen – auch temporäre Bau- oder Kranstellflächen – umfassend auf ihren rechtlichen und ökologischen Status geprüft. Falls erforderlich, werden Maßnahmen gesetzt, um negative Auswirkungen zu vermeiden oder zu minimieren. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden temporär genutzte Flächen rückgebaut und renaturiert.
Es bestehen derzeit keine gesetzlich festgelegten Mindestabstände für Aufforstungen in unmittelbarer Nähe von Windkraftanlagen. Bestimmte Bereiche wie Fundamente oder Arbeitsflächen für Wartung und Reparatur müssen jedoch dauerhaft frei bleiben. Aufforstungen sind grundsätzlich möglich, werden aber mit Hersteller:innen abgestimmt, um die Zugänglichkeit der Anlagen sicherzustellen.
In Österreich sind keine fixen Mindestabstände zwischen Baumkronen und Rotorblättern geregelt. Im Rahmen der Genehmigungsplanung wird jedoch stets ein ausreichender Sicherheitsabstand berücksichtigt. Moderne Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von 150 bis 200 Metern ragen in der Regel deutlich über bestehende Baumkronen hinaus.
Am besten, man macht es einfach selber, oder? Das denken wir zumindest, und deshalb produzieren wir sehr viel Strom aus Windenergie in unserem eigenen Kraftwerkspark. Damit können wir rund 36.000 Haushalte versorgen und sparen jährlich mehr als 71.500 Tonnen CO2 ein. Doch wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus und investieren immer weiter in diese klimafreundliche Technologie. Dorthin fließt auch das Geld unserer Kund:innen und Aktionär:innen. Aber schau einfach selbst
Wenn wir den Energiebedarf unserer Kund:innen nicht mit Strom aus unseren eigenen Anlagen decken können, beziehen wir ihn von unseren Partner:innen, unabhängigen österreichischen Kleinkraftwerksbetreiber:innen.
Fairness ist unsere Welt. Eine Welt, in die wir unsere Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen jeden Tag einladen. Deshalb stehen wir seit Jahrzehnten für eine saubere Energieversorgung – unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen, wie sie viele Energiekonzerne national wie international dominieren.
Keine dicke Luft, sondern wirklich ein Gamechanger und der eigentliche Star am Weg in die Energiezukunft: Windenergie. Die oekostrom AG vertraut auf die vielen Vorteile, die Windräder zu bieten haben, und nutzt sie, um ihre Kund:innen in ganz Österreich mit sauberem Strom zu versorgen. Hier ein Überblick über unsere aktuellen Stromtarife.