unsere Gaskennzeichnung

  • Biogas der oekostrom - das Wärmeprodukt der Zukunft

Erster heimischer Energieversorger mit Gaskennzeichnung

Seit 2001 müssen Energieversorger in der Stromkennzeichnung ausweisen, aus welchen Quellen der von ihnen verkaufte Strom stammt. Die oekostrom AG, Ökostrompionier der ersten Stunde, geht diesen Weg konsequent weiter und hat für das Geschäftsjahr 2018 eine freiwillige Gaskennzeichnung für ihr Wärmeprodukt gas future veröffentlicht.

Daraus ist ersichtlich, dass wir 2020 12,34 Prozent Biomethan aus Österreich und 87,66 Prozent Erdgas ebenfalls ausschließlich aus Österreich verkauften – frackingfrei und ohne Förderung aus Arktisbohrungen.

Erfolgsgeschichte der Stromkennzeichnung bei der Wärmeversorgung fortsetzen

Neben der verpflichtenden Stromkennzeichnung ist es unser erklärtes Ziel, auch bei der Wärmeversorgung auf mehr Transparenz zu setzen und damit die Bewusstseinsbildung zu fördern.

Daher wollen wir möglichst viele Kunden an der Wärmewende beteiligen, um schrittweise fossiles Erdgas durch erneuerbare Energie zu ersetzen.

Die Ökologisierung der Wärme ist zentrales Thema einer nachhaltigen Energieversorgung und gleichzeitig immer noch deren Stiefkind. Während beim Strom die Umsetzungspfade relativ klar definiert sind, sind beim Umstieg auf 100 % erneuerbare Wärme noch viele Fragen offen.

Bei der Wahl der Wärmeversorgung sollten Konsumenten zuerst immer die Frage nach dem optimalen Wärmeversorgungssystem stellen:

  • Haben Sie die Möglichkeit, durch Dämmung Ihren Wärmebedarf zu verringern?
  • Können Sie einen Nah- oder Fernwärmeanschluss nutzen?
  • Haben Sie die Möglichkeit Ihre Raumheizung auf Wärmepumpe – betrieben mit ökologischem Strom – oder Biomasseheizung umzustellen?

Wenn diese Lösungen für Sie nicht in Frage kommen, haben Sie mit den Gasprodukten der oekostrom AG die Möglichkeit bis zu 100 Prozent Biogas zu beziehen. Hier gilt: Je höher der Biogasanteil in Ihren Wärmeprodukten, desto besser ist auch die Wirkung, die Sie damit im Sinne einer nachhaltigen Energiezukunft erzielen können.

Mit gas future können Sie sich schon jetzt für ein Wärmeprodukt entscheiden, das garantiert frackingfrei und ohne Arktisbohrung gewonnen wird, und ihren Beitrag zum Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung leisten.

Energieeffizienz als Schlüsselkriterium
Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Ihrem Wohnbereich, denn die nachhaltigste Kilowattstunde ist nach wie vor jene, die gar nicht erst genutzt wird! Lassen Sie sich hier von den zahlreichen österreichischen Energieberatern unterstützen.

Jetzt oekostrom AG-Energiesparwoche nutzen
Mit der Energiesparwoche fördern wir den Umstieg unserer oekostrom AG-Kund*innen auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Wir unterstützen Sie einmalig mit sieben Gratisenergietagen dabei, sich im Rahmen einer individuellen Energieberatung Unterstützung und Tipps für Energiesparen im Allgemeinen, Energieeffizienzmaßnahmen, die Umrüstung ihrer Wärmeversorgung, aber auch für konkrete Sanierungsmaßnahmen zu holen. Alle qualifizierten österreichischen Energieberatungseinrichtungen finden Sie hier auf einen Blick.

Nach erfolgter Energieberatung mailen Sie uns einfach die Rechnung mit dem Betreff „Energiesparwoche“ an office@oekostrom.at und profitieren Sie von sieben Gratisenergietagen*) auf Ihrer nächsten biogas-Rechnung.

*) Das entspricht einem einmaligen Rabatt in Höhe von 1,92 % auf den Energiepreis und wird Ihnen auf der nächsten Jahresabrechnung gutgeschrieben.

Wissen, woher das Gas kommt

Den Biogas-Anteil für gas future beziehen wir von zwei Biogas-Anlagen in Salzburg und einer Biogas-Anlage in Vorarlberg.

Mit der Biogas-Anlage „Biogas Zemka“ ging 2014 ein besonderes Projekt in Betrieb, das Rest- und Abfallstoffe aus der Region zur Produktion von Energie verwendet. Die Anlage „Graskraft“ in Reitbach erzeugt aus Wiesengras (nachwachsender Rohstoff) wertvolles Biogas mit großen ökologischen Vorteilen. Zusätzliches Biogas beziehen wir aus der Biogas-Einspeiseanlage der Firma 11er aus Frastanz in Vorarlberg. Die Firma 11er ist ein moderner, österreichischer Familienbetrieb und DER Kartoffelspezialist für Pommes, Kroketten bis hin zu Rösti und anderen Kreationen rund um die Kartoffel. Bei den verschiedenen Verarbeitungsschritten fallen organische Reststoffe wie Schälbrei, Sortierreste, herausgelöste Stärke, Altöle und Produktionsausschuss an. Diese biogenen Reststoffe aus der Produktion werden zu Biogas verarbeitet.

Das Erdgas für das Produkt gas future stammt zu 100 Prozent aus Quellen in Österreich. Sie können mit Ihrer Entscheidung für ein Produkt aus Österreich bewusst ein Zeichen gegen Tiefsee- und Arktisbohrungen und andere unkonventionelle Fördermethoden wie Fracking im Wattenmeer setzen.

Wie das Biogas für gas future entsteht

Wie unser Biogas made in Austria erzeugt wird, erfahren Sie in diesem Video.

Warum gas future?

  • Weg von fossilem Erdgas, hin zu sauberem Wasserstoff mit bis zu
    100 % Biogas-Anteil
  • Transparente Gasherkunft für ein reines
    Gewissen
  • Zukunftsfähige Energieversorgung aus einer Hand

häufig gestellte fragen

Was ist eine Gaskennzeichnung? aufklappen zuklappen

Seit 2001 müssen Energieversorger in der Stromkennzeichnung ausweisen, aus welchen Quellen der von ihnen verkaufte Strom stammt.

Die oekostrom AG, Ökostrompionier der ersten Stunde, geht diesen Weg konsequent weiter und hat für das Geschäftsjahr 2018 eine freiwillige Gaskennzeichnung für ihre Wärmeprodukte veröffentlicht. Mit der Gaskennzeichnung wird die Grundlage geschaffen, die Gaslieferungen hinsichtlich der Herkunft zu kennzeichnen. Der Grund liegt in der steigenden Bedeutung erneuerbarer, also auf ökologischer Grundlage basierender, grüner Gase.

Woher kommt das Biogas der oekostrom AG? aufklappen zuklappen

Den Biogas-Anteil für gas future beziehen wir von zwei Biogas-Anlagen in Salzburg und einer Biogas-Anlage in Vorarlberg.

Mit der Biogas-Anlage „Biogas Zemka“ ging 2014 ein besonderes Projekt in Betrieb, das Rest- und Abfallstoffe aus der Region zur Produktion von Energie verwendet.

Die Anlage „Graskraft“ in Reitbach erzeugt aus Wiesengras (nachwachsender Rohstoff) wertvolles Biogas mit großen, ökologischen Vorteilen.

Zusätzliches Biogas beziehen wir aus der Biogas-Einspeiseanlage der Firma 11er aus Frastanz in Vorarlberg. Die Firma 11er ist ein moderner, österreichischer Familienbetrieb und DER Kartoffelspezialist für Pommes, Kroketten bis hin zu Rösti und anderen Kreationen rund um die Kartoffel. Bei den verschiedenen Verarbeitungsschritten fallen organische Reststoffe wie Schälbrei, Sortierreste, herausgelöste Stärke, Altöle und Produktionsausschuss an. Diese biogenen Reststoffe aus der Produktion werden zu Biogas verarbeitet.

Wie entsteht Biogas? aufklappen zuklappen

Eine Biogasanlage dient der Erzeugung von Biogas durch Vergärung von Biomasse. In landwirtschaftlichen Biogasanlagen werden tierische Exkremente (Gülle, Festmist) und Energiepflanzen als Substrat eingesetzt. In nicht-landwirtschaftlichen Anlagen wird Material aus der Biotonne verwendet oder Abfallprodukte aus der Lebensmittelproduktion. Biogasanlagen bereiten das gewonnene Gas zu Biomethan auf und speisen es ins Erdgasnetz ein.

Welche Biogas Tarife gibt es bei der oekostrom AG? aufklappen zuklappen

Mit einem umfassenden Portfolio bietet die oekostrom AG für sämtliche Bedürfnisse den richtigen Tarif. Sowohl Privatkunden als auch Gewerbekunden haben die Möglichkeit sich zwischen Angeboten mit Gesamtrechnung oder reiner Energierechnung zu entscheiden. Zusätzlich bietet die oekostrom AG Tarife mit einer Biogaskomponente von 10 %, 20 % und 100 % an.