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Paks II: Wir fordern andauerndes Engagement gegen Atomkraft in Europa

„Die Klage der Republik ist ein wichtiger Schritt, aber wir brauchen ein laufendes Engagement der Zivilgesellschaft, um die Renaissance der Atomkraft an Österreichs Grenzen zu stoppen“, so Lukas Stühlinger, Vorstand der oekostrom AG, anlässlich der heutigen Klagseinbringung der Republik Österreich beim Europäischen Gerichtshof.

Österreichs größter unabhängiger Stromversorger setzt sich aktiv gegen die Atomkraft ein – sei es mit der eigenen Klage gegen das geplante britische AKW Hinkley Point C oder der aktuellen Online-Petition „Zukunft gestalten, Atomkraft ausschalten“ gegen den geplanten Bau von zwei weiteren Reaktoren im ungarischen AKW Paks und für eine atomkraftfreie Zukunft Österreichs und seiner Nachbarstaaten. Die Petition wurde bisher von mehr als 13.700 Personen unterzeichnet. Eine Unterstützerliste hat die oekostrom AG bereits in der ersten Februarwoche 2018 an die zuständigen Ministerien und den Bundeskanzler übermittelt.

Wichtig ist, dass der Druck von NGOs, Zivilgesellschaft und Politik jetzt nicht nachlässt. Ganz abgesehen von der realen Bedrohung durch Atomkraftwerke für die Menschen in deren Nähe, verhindert der hochsubventionierte und billige Atomstrom die Wende hin zu Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.

Stühlinger: „Wir fordern, dass sich Österreich mit allen rechtlich und faktisch zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den Ausbau der Atomkraft in Europa wehrt. Gerade auch die EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2018 muss wesentlich dafür genutzt werden die Position gegen die Atomkraft weiter zu stärken.“

Die oekostrom AG wird sich weiterhin für eine atomkraftfreie Zukunft stark machen und auf http://petition.oekostrom.at Unterschriften sammeln. Daneben klärt das Unternehmen laufend in seiner Kommunikation gegenüber Kunden und Stakeholdern über den aktuellen Stand der Atomkraft auf und sucht stets nach Möglichkeiten gegen  AKW-Projekte in Europa vorzugehen und den Ausbau erneuerbarer Energie voranzutreiben.

Kontakt

DI Gudrun Stöger
PR, IR & Kommunikation
oekostrom AG
E: presse@oekostrom.at
M: 0676-75 45 995